Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb der IHK Brandenburg und registriert beim Finanzamt Kyritz
Steuer Nr. 052 / 205 / 07728

Förderverein Notfell-Hilfe Nord e.V. - Ostseesparkasse Rostock
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Homepage & Facebook

Viele von euch werden sich vielleicht schon gefragt haben, warum es derzeit auf Facebook und unserer Homepage bei uns so ruhig ist und kaum noch Beiträge von uns kommen. Dies hat verschiedene Gründe und diese möchten wir euch heute erklären.

Momentan ist es so das uns unwahrscheinlich viel durch die Köpfe geht und wir uns viele Gedanken über die Zukunft und den weiteren Verlauf des Tierheim Herzsprungs machen müssen.
Leider haben viele Tierheime, Tierschutzvereine oder Gnadenhöfe starke finanzielle Probleme und kämpfen Tag für Tag um ihre Existenz. Das unser Tierheim leider auch davon betroffen ist, dürfte den Meisten von euch bekannt sein.

Wir mussten in den letzten Monaten schon einige Veränderungen vornehmen und Entscheidungen treffen, die uns unheimlich schwer gefallen sind. Jedoch hatten wir keine andere Möglichkeit uns anders zu entscheiden. Die Kosten, die in einem Tierheim jeden Monat anfallen sind enorm. Darunter sind die Betriebskosten, wie z.B. Strom, Wasser, Krankenkasse, Betriebsgenossenschaft, Internet, Telefon, Versicherungen, das Betriebsauto und Müllgebühren. Viele davon belaufen sich im 3 stelligen Bereich, die Müllgebühren sogar im 4 stelligen Bereich. Jedoch sind das noch lange nicht alle Kosten, die im Tierheim anfallen.
Denn hinzu kommen noch die monatlichen Futterkosten. Auch die Tierarztkosten darf man nicht vergessen, die jeden einzelnen Monat anfallen. Jeder, der Besitzer eines Tieres ist, weiß welche Kosten beim Tierarzt entstehen, besonders wenn das Tierchen im Alter viele Beschwerden bekommt.
Bei uns im Tierheim belaufen sich die Kosten der dauerhaft benötigten Medikamente für unsere Langzeitnasen / Gnadenhofbewohner auf einen höheren 3 stelligen Bereich jeden Monat. In der Summe sind aber noch nicht die Medikamente eingerechnet, die das jeweilige erkrankte Tier nur für einen bestimmten Zeitraum nehmen muss ( keine dauerhaften Medikamente ). Hinzu kommen noch die Untersuchungen der neuen Bewohner, die regelmäßigen Gesundheitschecks von den Tierchen, die schon länger bei uns leben, Impfungen, Entwurmungen, Entflohungen, Chippen, Kastrationen, Untersuchungen ( wie Ultraschall, Röntgen, Blutbild ), Zahnsteinentfernungen oder andere Op`s.

Alleine jetzt im Monat September haben wir 3 Kastrationen, 3 Herzultraschall und 6 Blutuntersuchungen bisher vor uns. Die einfachen Untersuchungen haben wir noch nicht dazu gezählt. Jeder von euch kann sich selbst ausrechnen, wie hoch die finanzielle Belastung für unser Tierheim ist. Ein Tierheim kann im Grunde nur durch Spenden existieren und das ist momentan eines unserer Probleme. Leider sind in dem letzten Monaten besonders die Geldspenden stark zurück gegangen und die eingegangenen Spenden kommen nicht annähernd an die anfallenden Kosten heran. Auch haben in der letzten Zeit viele Lagzeitpaten ihre Patenschaft(en) gekündigt. Das bedeutet, das wir derzeit fast alles alleine stemmen müssen. Leider können wir dies dauerhaft nicht alleine tragen, da die Kosten einfach zu hoch sind.

Durch die starke finanzielle Belastung müssen wir viele Veränderungen vornehmen, damit unser Tierheim weiter existieren kann. Eine der schweren Entscheidungen war keine Katzen, Nutztiere und Kleintiere mehr ( außer im Notfall ) aufzunehmen. Auch können wir derzeit fast keine sogenannten „Problemhunde“ ( Hunde, die z.B. sehr ängstlich oder aggressiv sind ) oder Notfallhunde aufnehmen, da wir derzeit einfach keine Mittel haben, diese Tiere zu finanzieren. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr uns das belastet und wie schwer uns diese Entscheidungen fallen.
Wenn sich an unserer Situation in Zukunft nichts verändert, werden wir das Tierheim nicht weiter führen können und das wäre für uns unvorstellbar. Aber ohne Spender und Unterstützer werden wir es in Zukunft einfach nicht schaffen. Wir hoffen sehr das die Spendenbereitschaft wieder wächst und unserer Tierheim in Zukunft wieder so viel Unterstützung bekommt, damit wir die finanzielle Belastung tragen können.

Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und wir würden uns freuen, wenn wir vielleicht wieder einige Spender mehr bei uns begrüßen dürfen - auch die Tierheimtiere bedanken sich jetzt schon dafür.

Auf unserer "Spenden und Hilfe" Seite finden Sie, wie Sie unsere Tiere unterstützen können.

 

 

 

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