Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb der IHK Brandenburg und registriert beim Finanzamt Kyritz

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Fahrtberichte

 

Unsere Fahrt vom 12.10.2010 - 13.10.2010

 

Heute möchten wir wieder einmal einen Fahrtbericht schreiben, denn dieses Mal waren wir wieder in einem sehr armen Tierasyl mit ungefähr 500 Hunden.

Wir haben uns auf der einen Seite sehr gefreut, dort hinzufahren, aber auf der anderen Seite, die leider überwog, haben wir uns schon im Voraus sehr viele Gedanken gemacht, wieder so viele Tiere drüben zu lassen.

Früh am morgen angekommen wurden wir sehr herzlich begrüßt – vom Tierheimpersonal, aber auch von vielen Hunden.

In diesem Hundeasyl ist es so, das auch einige sehr verträgliche Hunde auf dem kompletten Gelände frei laufen können, ohne in einen Zwinger oder Freilauf gesperrt sein zu müssen. Als für uns das Tor geöffnet wurde, kamen gleich zwei oder drei Hände voll Hunde gelaufen und freuten sich, Besuch zu empfangen. Als wir ausgestiegen sind, hatten wir gar nicht so viele Hände und Arme, um diese Schätze alle auf einmal zu streicheln und zu begrüßen.

Nach dieser „Tierischen Begrüßung“ konnten wir dann auch das Personal begrüßen, worüber sie aber nicht böse sind, dass sie nur an zweite Stelle begrüßt wurden.

Nach einigen Formalitäten, sind wir alle durchs Tierasyl gegangen, um Kontakt zu den anderen Tieren zu bekommen. Freude hat uns sehr bereitet, wie sehr sich alle gefreut haben, trotz der „Gefangenschaft“ und Eingeschränktheit in der Freiheit. Die Hunde waren alle sehr kontaktfreudig und haben sich fast alle in den Vordergrund gedrängt, um Streicheleinheiten zu ergattern.

Doch leider haben nach einer bestimmten Zeit wieder die Hunde sehr lange Gesichter gezogen, da wir ja auch die Anderen alle sehen wollten und weiter mussten. Uns tun immer alle Hunde leid, die wir zurück lassen müssen, da sie eine ungewisse Zukunft haben und wir nicht wissen, ob sie beim nächsten Besuch noch da sind.

Wir werden mit ganz großer Sicherheit diesen Hunden helfen und wieder kommen.

Er ist ein sehr armes Tierheim mit viel liebe zum Tier.

Hier Bilder von unserem Besuch.

 

Hier wurden wir freudig empfangen

 

Hier eine ganz arme Hundenase. Der arme Kerl hat Pilz und eine Hautkrankheit. Wir werden uns überlegen, was wir für ihn tun können

 

Hier ein kleiner Schlawiner, der gleich mit wollte

 

Hier ein großer Deutschlandfan

 

Hier wurde sich gleich von den Spenden ein Teddy zum Spielen geklaut

 

Viele Hunde, die auf ein Zuhause warten. Viele davon schon über Jahre

 

 

Auch viele Katzen warten hier auf ein Zuhause

 

 

Unsere Fahrt vom 08.01.2010 - 10.01.2010

 

Diese Fahrt stand unter keinen so gutem Stern. Tage vor unserer Fahrt haben wir schon immer den polnischen Wetterbericht studiert und gehofft, das diese Winterfahrt nicht zu nervenaufreibend werden wird. Doch leider traff dieses mal die Wettervorhersage genau zu. Unseres Erachtens zu gut. Das Tiefdruck "DAISY" hat uns und auch viele andere Verkehrsteilnehmer in Angst und Schrecken versetzt. Wir sind bei uns in Herzsprung losgefahren, den Pferdeanhänger voller Leckerlies und Spenden, da fing es schon wieder an zu schneien. Je länger wir auch in Deutschland fuhren, umso mehr schneite es und auch der Wind fing an zu blasen. Noch vor der polnischen Grenze, konnte wir die Fahrbahnmarkierungen auf der Autobahn nicht mehr erkennen. Die Strassen waren weiß und verdammt glatt - und zu guter letzt der starke Wind. Wir schalteten unser Allradantrieb dazu, damit der komplette Zug besser auf der Strasse liegt, da wir schon ziemliche Probleme bekamen, als wir nur die Hinterachse angetrieben hatten. Alles fuhr langsam, selbst die meisten LKW´s schlichen auf der Autobahn und immer wieder haben wir Autos am Strassenrand, im Graben oder in der Leitplanke stehen gesehen. Uns wurde dadurch ganz mulmig im Körper und unsere Nerven waren auf Hochspannung. Trotz der langsamen Fahrt von uns, gaben wir durch den hohen Pferdeanhänger dem Wind eine sehr gute Angriffsfläche seitlich und das Eis unter dem Schnee gab das Übrige. 2 mal hat es uns erwischt, wie der Anhänger, wie aus Geisterhand aus seiner Fahrspur gedrängt wurde und unserem Jeep dadurch den Hintern weggezogen hat. Das 1. Mal konnten wir noch sehr gut abfangen und ein paar mal gegen steuern, beim 2. Mal jedoch rutschten wir samt Anhänger quer auf der der Autobahn und unsere Herzen rutschten alle in die Hose. Nach schweißtreibenden 13 Stunden Fahrt waren wir dann doch endlich am Ziel angekommen - fertig und erschöpft. Wir wurden wie immer von allen mit offenen Armen empfangen. Alle warteten schon auf uns. Auch die Hunde sahen so aus, als würden sie nur auf uns warten, damit sie endlich verspätet ihr Weihnachtswunder bekommen. Die Tiere sahen alle irgendwie sehr glücklich aus, als wir sie beschenkten - zumindest für den kurzen Moment Schwanzwedeln, Hände ablecken, anspringen, so ungefähr bleibt doch und geht nie wieder. Es ist immer ein Bild zu Heulen, wenn wir das Tierheim verlassen und immer so viele Nasen zurück lassen müssen. Und viele werden wir nie mehr sehen und wir wissen was ihnen passiert ist. Sowie der kleinen Emma und dem armen Chudy die es leider nicht geschafft haben, wir kamen zu spät.

 

Die Hunde freuen sich über jede Zuneigung.

Jackson ganz rechts hatte das große Glück, das er mit auf die Fahrt durfte.

Als ob sie alle da stehen und warten und wir sie endlich mit nach Deutschland holen würden. So viele traurige Hundeaugen.

 

 

05.2009

Unsere Fahrt vom 01.05.2009 - 02.05.2009

 

Diese Fahrt sollten viele Notnasen mit auf die lange Reise gehen. Wir haben den kompletten Pferdeanhänger mit Medizin und medizinischen Hilfsmitteln mitgebracht, die wir unter anderem von Spendern aus dem Versorgungsforum und Muffin Projekt bekommen haben. Es warteten schon viele Notfälle im Tierheim, die entweder verletzt ins Tierheim gebracht wurden oder durch Beißereien im Tierheim in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Das Tierheim beherbergt einfach zur Zeit zu viele Notfälle. Leider sind die Möglichkeiten sehr begrenzt, um die Tiere dort vor Ort richtig zu versorgen. Es fehlt einfach die Medizin und die Hilfsmittel. Angekommen im Tierheim. Es gab zur Begrüßung Kaffee. Frisch gestärkt liefen wir wieder durchs Tierheim, um uns einen Überblick der Tiere zu verschaffen. Hunde, wieder Hunde über Hunde. Die Hunde freuen sich, wenn sie jemanden sehen und zeigen es auch. Sie betteln nach Zuneigung und Liebe und jeder einzelne versucht sich in Vordergrund zu drängen, um " Hallo " sagen zu können. Es ist schlimm, so viele Tiere zurück lassen zu müssen und zu wissen, das man den einen oder anderen Hund bei der nächsten Fahrt nicht wieder sehen wird, da er vielleicht einmal zu viel in eine Beißerei gekommen ist. Doch werden wir weiter versuchen, unser bestes zu tun

 

 

 

 

Viele, viele Hunde in vielen Zwingern. Ein Zwinger neben dem Nächsten und das ist nur ein kleiner Teil des Tierheimes.

 

 

Hier scheint wohl noch jemand zu viel Energie zu haben. Aber wir schieben es immer auf das Alter. * Grins *
Irgendwann kommen sie auch in unser Alter. * HIHI *

 

Unser tolles Gespann

 

Kaffee gefällig ?!

 

Genug Pausen, um nach den Hunden zu schauen und zu tränken. Und einigen von uns brennt wohl schon die Sohle ?!

 

 

 

 

Auch dieses Mal mußten wir wieder viele arme Nasen zurück lassen,
was uns immer wieder und immer mehr leid tut.

 

03.2009

Unsere Fahrt vom 27.03.2009 - 28.03.2009

 

Diese Fahrt sollte nicht so schlimm werden, wie die Fahrt davor. Alleine schon, weil es nicht mehr so kalt gewesen ist, das es geschneit hatte. Selbst in Polen lag kein Schnee und das war ein großer Vorteil für uns zum Fahren und die Tiere im Tierheim von Chorzow. Selbst die Fahrt verlief dieses Mal den Umständen entsprechend gut. Angekommen im Tierheim, wurden wir wieder von vielen Fellnasen und natürlich auch dem Tierheimpersonal empfangen. Nach kurzer Verschnaufpause mit Kaffee, sind wir wieder durchs Tierheim gegangen. Die Folgendes schweren Schnnees war verheerend. Viele Dächer sind gerissen und undicht geworden. Doch zum Glück hat das Tierheimpersonal schnell gehandelt und die undichten Stellen wunderbar geflickt. Kaum noch etwas zu sehen, von den Undichtigkeiten. Auch dieses Mal hatten wir wieder einen Pferdeanhänger voller Spenden mit, die wir sehr gerne an das Tierheim übergeben haben. Es ist jedes Mal für uns eine Wohltat zu sehen, wie sehr sich die Hunde freuen, wenn wir die mitgebrachten Leckerlies und Spielzeug verteilen. Selbst die Rückfahrt verlief ohne Probleme.

 

 

Ein Bild, wie wir es leider immer kennen. Überfüllte Zwinger, Hunde über Hunde.

 

 

Wir 4 unterwegs auf weiter Reise. Ab und zu sieht man uns auch die Müdigkeit an. *GRINS*

Aber das machen wir doch gerne für die TIERE.

 

 

 

Das ist wieder einmal nur ein winzig, kleiner Teil von den Hunden, die wir wieder im Tierheim zurück lassen mußten.
Es bricht uns jedes Mal das Herz, wenn wir aus dem Tierheim heraus fahren und
uns so viele arme Nasen anschauen und wir sie doch zurück lassen müssen.

 

02.2009

Unsere Fahrt vom 20.02.2009 - 21.02.2009

 

Wir wußten, das diese Fahrt nicht einfach für uns werden wird. Aber wie schlimm, konnten wir nicht erahnen. Die Strassenverhältnisse waren einfach nur eine Katastrophe. Wir sind dieses mal 5 Stunden früher los gefahren und doch später als geplant im Tierheim angekommen. Im Tierheim angekommen, traf uns fast der Schlag. Mit diesen Schnnemassen hatten wir nicht gerechnet. Viele der Hunde waren dem Schnee ausgeliefert. Es sind zwar Hütten da, jedoch lassen viele große Hunde oder starke Hunde, die kleinen oder schwachen Hunde nicht in die Hütten. Das Tierheim versucht so gut es geht, den Hunden zu helfen, aber gegen diese Schneemassen sind auch sie machtlos. Wir hatten uns nach langen Überlegungen entschlossen, 4 der großen Hunde noch in Polen zu lassen, weil sie bessere Überlebungschancen hatten, wie die Kleinen. Es war keine leichte Entscheidung für uns, aber wir mußten einfach nach Lebenschance entscheiden. Viele der Hunde haben starken Husten und die kurzhaarigen Hunde frieren. Viele erfrieren. Es war ein Horror für uns, diese armen und traurigen Gesichter zu sehen und zu wissen, man ist Machtlos, weil man nicht allen helfen kann. Diese Fahrt war eine der Schlimmsten für uns, die wir je nach Polen gemacht hatten.

Hier ein paar Bilder

 

Diese Bilder sagen mehr, als jedes Wort !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch dieses mal haben wir versucht den Hunden, die da bleiben mußten, eine kleine Freude zu machen.

Wir haben ihnen Spielzeug und Leckerlies mit gebracht und auch gleich im Tierheim verteilt.

Auch wenn es nicht viel ist, so vielleicht doch eine kleine Freude.

 

 

Wir hoffen, wir können bei der nächsten Fahrt mehr Spielzeug und Leckerlies mitbringen. :-(

 

01.2009

Unsere Fahrt vom 16.01.2009 - 17.01.2009

 

Auch bei dieser Fahrt hatten wir unseren Pferdeanhänger voll mit Spenden. Doch der Wetterbericht sagte uns diesmal nichts Gutes vorraus. Wir fuhren mit einem sehr unguten Gefühl von Zuhause los. Was würde uns wohl diesmal wieder erwarten?! Wir bekamen vom Tierheim in Polen schon bescheid, das sie diesmal extrem viele Notfälle hätten und diese schon sehr unter der starken Kälte leiden. Das Gefühl in unseren Bäuchen wurde immer mulmiger !!! Wir fuhren auch diesmal wieder mit unseren Ford Transit mit Pferdeanhänger, weil unser geländegängiger Nissan Terrano ohne Auspuff war. Wie auch bei jeder Fahrt mit schlechter Wettervorhersage, ließ das schlechte Wetter nicht lang auf sich warten. Kaum unterwegs, fuhren wir schon im Nebel. Aber das hielt uns nicht besonders von unserer Fahrt ab. Der Nebel wurde immer schlimmer und dazu kam auch noch der Schnee, der die Fahrt noch schwieriger gestaltete. Völlig fertig von der Fahrt sind wir aber im Tierheim angekommen. Wieder einmal sahen wir viel Leid, frierende Hunde, vereiste Wasser und Futternäpfe und viele viele Augen, die uns wieder anwinselten, weil sie mit wollten. Die Kälte in Polen war schlimm. Viele Hunde kuschelten sich an sich zum Wärmen, das man gar nicht recht erkennen konnte, wieviel Hunde doch dort lagen. Andere wieder standen nur in ihren Zwinger und bellten. Es schien so, als würden sie sich so warm halten. Es waren erschreckende Bilder dort in Polen, wenn man im Gegenzug Tierheimhunde in Deutschland betrachtet. Die armen Geschöpfe dort haben rein gar nichts. Wir gingen wieder durch das Tierheim und versuchten uns einen Eindruck zu machen, welcher Hund es am Nötigsten hat, bei der nächsten Fahrt dabei sein zu dürfen. Aber wie kann man das. Alle Hunde sehen uns an - Augen, die uns sagen, nimm mich mit. Es ist doch mein letzter Ausweg - meine letzte Hoffnung und man kommt sich vor, wie Gott. Doch man ist es nicht. Viele müssen wir hier ihrem Schicksal überlassen, mit dem Gedanken im Herzen, werden wir dich wieder sehen ?! Als wir mit unseren Tierheimrundgang fertig waren, fingen wir an, die Hunde zu verladen, die mit durften. Nach getaner Arbeit verabschiedeten wir uns wieder schweren Herzens vom Tierheimpersonal und vor allem von den Hunden, die wir da lassen mußten. Aber irgendwie sollten wir wohl doch noch nicht fahren. Kaum ein paar Meter aus dem Tor des Tierheimes, steckten wir fest. Die Strasse war so vereist, das wir nicht weg gekommen sind. Die Räder drehten und drehten, bis wir aufgaben. das Tierheimpersonal sah dies und alle kamen und halfen uns. Wir fanden es alle sehr komisch. René sahs am Steuer und der Rest schob am Transit und am Anhänger. Mit vereinten Kräften kamen wir endlich auf die nächstgelegene feste Strasse, wo wir uns noch einmal recht herzlich bedankten. Der Rest der Fahrt war zum Glück nicht mehr so spektakulär und wir kamen wieder einmal wohlbehalten Zuhause an.

 

Hier Bilder der Fahrt.

 

 

 

Auf den Bildern sind wir schon alle mehr oder weniger kaputt.

 

 

 

Hier wieder die Spenden, die wir dank großzügiger Spender mitnehmen konnten.

 

 

Wohin man nur schaute, Schnee ohne Ende und mitten drin die Hunde.

 

 

Mit vereinten Kräften bezwungen wir erfolgreich die vereiste Strasse.

 

Hier einiger der armen Hunde, die wir in Polen lassen mußten.

 

 

 

 

12.2008

 

Unsere Fahrt vom 12.12.2008 - 13.12.2008

Diese Fahrt sollte für uns und natürlich für die Tiere im Tierheim Chorzow eine ganz besondere Fahrt werden. Es war die Fahrt, wo wir die vielen Geschenke zu Weihnachten von unseren lieben Spendern, mit nach Polen nahmen und außerdem die ungewissen Gefühle und Hunde, die wir wieder schweren Herzens zurück lassen müssen. Diesmal hatten wir sogar Verstärkung mit auf der Fahrt, bzw. zur Verteilung der Geschenke an die Hunde. Sven, der Sohn unserer lieben Freundin Elke. Wir sind sogar dieses Mal früher los gefahren als sonst, da der Wetterbericht schlechtes Wetter in Polen vorhergesagt hatte. Wir waren kaum unterwegs, da fielen einige von unseren Autoinsassen in den Schlaf und schliefen lange, lange - fast bis nach Chorzow in Polen durch. Angekommen im Tierheim, empfang uns wieder lautes Hundegebell und Gejaule. Viele Hundegesichter, die sehr traurig durch ihre Zwingerstäbe schauten und uns wahrscheinlich sagen wollten, " Nehmt auch mich mit, nehmt auch mich mit ! " Es war wieder ein schreckliches Bild, wenn man die armen Geschöpfe so sehen muß, so schrecklich, das einen jedes mal ein Klos im Halse steckt und die ersten Tränen den Augen entweichen. Das Tierheimpersonal hat uns wie immer mit offenen Armen empfangen und bot uns sofort einen Kaffee zum munter werden an. Voller Vorfreude konnte es das Personal gar nicht erwarten, unseren Pferdeanhänger auszuladen, um die Geschenke mit zu verteilen. Die Augen wurden riesig, als wir den Anhänger öffneten. Die erste Frage war, ob dies alles vom Weihnachtswunder zusammen gekommen ist. Der Anhänger war irgendwie schneller ausgeladen, als wir ihn eingeladen hatten. Die Geschenke wurden geöffnet und sofort waren alle in verschiedene Richtungen unterwegs, um sie auch zu verteilen. Unser Herz strahlte, als wir sahen, mit welch einer Euphorie die Mitarbeiter dabei waren, alles zu verteilen. Auch wir nahmen uns einige Zwinger vor und waren gespannt, wie die Tiere reagieren würden. In den Zwingern tummelte es sich plötzlich nur um uns. Vorne, hinten, links recht...überall Hunde. Es war einfach nur ein traumhaftes Gefühl, den Tieren eine solche Freude zu machen. Die Freude hielt aber leider nicht lange an bei uns, da uns schnell wieder klar wurde, das wir all die armen Hunde wieder einmal zurück lassen müssen und sie wieder um Leben und Tot kämpfen müssen.

Könnten wir sie doch nur Alle retten !!!

 

Hier Bilder der Fahrt.

 

Auch unser Auto geht mal kaputt. Diesmal fuhren wir mit unseren Transit, der einen Frontschaden hatte.

 

Kaum unterwegs, fielen hier und da schon mal die Äuglein zu.

Einige von uns schliefen aber schon mal nen bischen länger, so fast die komplette Hinfahrt.

 

Hier das Ausladen des Anhängers und die riesen Augen bei den Geschenken.

 

Hier schon die Rückfahrt. Und Sven gefiel das Fotografieren langsam gar nicht mehr. Bestimmt, weil wir meistens ihn im Visier hatten.

Selbst der Getränkeautomat in Polen hat gestreikt. Es gab wohl diesen Halt doch nichts zum Trinken.

Auch freudige Gesichter machten sich unter der Fahrt breit. Man glaubt es kaum.

Ein Hund, der bei den Kindern vorne frei auf dem Sitz sitzen durfte, hat sich irgendwie gedacht,
nicht draußen sein Geschäft zu vollrichten, sondern auf den Schößen der 3 Kinder.
Trotzdem fanden wir es alle zum Lachen.

 

Diese armen Fellnasen mußten wir unter andern leider wieder zurück lassen.

 

12.11.2008

 

Unsere Fahrt vom 07.11.2008 - 09.11.2008

Diese Fahrt sollte eine besondere Fahrt werden. Von uns Zuhause nach Nürnberg, dann nach Chorzow und wieder zurück nach Hause. Wir machten uns am Freitag den 07.11.2008 mit unseren Ford Transit - Pferdetrailer - Gespann, um ca. 14 Uhr auf den Weg, wieder viele Spenden nach Chorzow zu bringen. Das Wetter ist nicht unbedingt das, was man ideales Reisewetter nennen kann. Regen, Regen, nichts als Regen und zuguter letzt auch Nebel. Durch die Mithilfe von Frau Natascha Coley, haben wir ein Ultraschallgerät für den Tierheimtierarzt bekommen, was wir zunächst in Nürnberg abholen mußten. Nach schon fast 2Stunden Fahrzeit hatten wir aber schon das erste Problem auf unserer großen Fahrt. Ein Reifen unseres Anhängers war platt. Wir mußten die Autobahn verlassen und erst einmal eine Werkstatt aufsuchen, die solch einen Reifen hat, da er Seitenverstärkt ist. Nach längerer Suche und viel Zeitverlust hatten wir endlich einen Reifenhändler gefunden, der unseren Richtigen hatte und ihn auch gleich aufmontierte. Es war mittlerweilen dunkel und unsere Reise konnte endlich fortgeführt werden. Auf halber Strecke nach Nürnberg kam ein Stau, wo wir hofften, das es auch der Einzigste bliebe. Es verging wieder einige Zeit und unsere Ankunft in Nürnberg verzögerte sich immer mehr. Nach einer halben Stunde Standzeit bewegten sich endlich die Autokolonne und am Stauanfang sah man natürlich nicht, warum wir überhaupt hielten. Ca. 24Uhr sind wir endlich, schon leicht erschöpft von der "kurzen" Fahrt, in Nürnberg bei Natascha angekommen. Dort wurden wir herzlich empfangen und konnten auch gleich das erwartete Ultraschallgerät in Empfang nehmen und verladen. Alles dabei - das Gerät an sich - Ersatzmonitor - Zubehör - Kabelei und Bedienungsanleitung. Alles haben wir bruchsicher und sturzfrei verladen. Außerdem nahmen wir auch noch von Frau Andrea Herbst viele Sachspenden ( wie z. B. Futter, Decken, Körbchen und noch vieles mehr ) in Empfang, die wir auch gleich mit auf die lange Reise nehmen konnten und mit verladen haben. In der Zeit, die wir verloren hatten, hat uns Natascha schon ein Abendbrot gemacht, was wir nach Verladen auch überaus dankend annahmen. Ca. 01.20Uhr, frisch gestärkt, machten wir uns wieder auf den Weg nach Chorzow. Wir haben schon sehr viel Zeit auf unseren ersten Etappe verloren, die wir auch nicht mehr aufholen konnten. Trotzdem wollten wir uns sputen, um schnell im Tierheim zu sein. Irgendwie zog sich die Fahrt von Nürnberg nach Chorzow ewig hin, als wolle sie nie enden. Nach vielen, vielen Kilometern, einigen Stopps, und endlich Sonnenschein kurz vor Gleiwitz, kamen wir 12Uhr Mittags am Samstag endlich im Tierheim an. Voller Freude und Erwartungen wurden wir schon erwartet, da wir auch hier ungefähr 5-6 Stunden Verspätung hatten. Wir wurden mit offenen Armen empfangen und es stand auch schon nach kurzer Zeit für jeden Kaffee oder Tee zur Auffrischung da. Als wir später alle zum Auto und dem Anhänger gingen, um die Spenden auszuladen, wurden plötzlich alle Augen sehr groß, als sie sahen, was wir wieder mit hatten. Die Freude war groß bei den Tierheimpersonal. Futter, Decken, Teppiche, Kauknochen, Käfige und vieles mehr. Alles wurde ausgeladen. Als wir dann zu dem Ultraschallgerät kamen, wurden plötzlich die Augen des Tierarztes sehr groß und man sah ihn an, das er doch sehr sprachlos ist. Alles wurde behutsam ausgeladen, das auch nichts auf den letzten Metern kaputt geht. Sprachlosigkeit in den Gesichtern - vor Begeisterung. Dem Tierarzt fehlten sprichwörtlich die Worte und er bekam kaum ein Wort heraus. Wir übergaben alles, was dazu gehört und der Tierheimtierarzt sagte uns auf Englisch, das er jetzt einiges zu lesen habe, um dieses Gerät richtig zu bedienen. Später dann gingen wir alle durchs Tierheim, um wieder nach den Hunden zu gucken. Es ist immer der schlimmste unserer Gänge im Tierheim, das Herz wird uns schwer und uns ist immer zum Weinen. Wir wissen das wir immer viele- zu viele- dieser hilflosen Geschöpfe zurück lassen müssen.

Aber Gott sei dank konnten wieder einige arme Fellnasen mit auf die Reise, auch durch die Hilfe der lieben Ausreisepaten.

Hier Bilder der Fahrt.

 

Einladen in Nürnberg. Leider hatte unser großer Sohn auch noch einen gebrochenen Arm.

 

Abfahrt von Nürnberg nach Chorzow. Die Müdigkeit war schon etwas da.

 

Hier der völlig kaputte Reifen !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen, das mit den Ultraschallgerät, nun noch mehr Tieren geholfen werden kann.

 

 

 

 

Viele arme Schätze, die wir zurück lassen mußten.

 

Hier wieder einige der Glücklichen, die es geschafft haben, mit auf die Reise zu gehen.

 

 

19.10. - 20.10.2008

 

Hier möchten wir ihnen einige Bilder der Hunde des Tierheimes zeigen.

Immer wieder zerreist es uns das Herz, den flehenden und hilfesuchenden Augen zu

widerstehen. Man möchte am Liebsten alle mitnehmen, aber es geht leider nicht.

Man muß ihnen den Rücken kehren und sie zurück lassen. Und immer wieder warten

sie aufs Neue voller Hoffnung, wenn sie uns sehen, ob sie dieses Mal ihren Zwinger

verlassen dürfen.

Wir müssen nicht viel zu den Bildern schreiben, wir denken, sie sprechen für sich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier einige der Hunde, die es geschafft haben, dank ihrer Paten, mit nach Deutschland zu kommen.

 

Hier sehen sie einige der Spenden, die wir bei dieser Fahrt mitbringen konnten.

 

 

Das Tierheim freut sich über alles, was es bekommt, denn jede Spende wird dringend gebraucht.

 

 

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