Vermittlungskatzen

Sollten sie sich für eines unserer Vermittlungskatzen interessieren, so rufen sie uns doch bitte unter der Nummer 033965 / 20704 an.
Wir geben ihnen dann gerne Auskunft.


Unsere Vermittlungskatzen

Bei unseren Vermittlungskatzen haben wir, anders als bei unseren Hunden, eine niedrigere Vermittlungsrate. "Warum ist es für sie schwieriger, ein geeignetes Zuhause zu finden?", fragen wir uns regelmäßig. Eigentlich sollte für jede Art Mensch egal ob allein lebend oder mit familiären Anschluss das Richtige dabei sein. Denn unser "Sortiment" ist bunt gemischt und reicht von jung bis alt, ruhig und aktiv, genügsam aber auch clever und herausfordernd. Da sollte sich doch etwas finden, wenn man gewillt ist, sich auf seinen zukünftigen Mitbewohner auf vier Pfoten einzustellen. Denn eine gesunde Portion Kompromissbereitschaft müsste man als angehender Katzenbesitzer mit sich bringen!

Samtpfoten sind eine ganz "eigene Mischung", die man entweder mag oder nicht. So schmunzeln wir immer wieder, wenn sogenannte "Katzen- und Hundemenschen" in unserem Tierheim aufeinander treffen. Noch bevor wir uns erkundigen, für welche Tierart die Zweibeiner bei uns sind, könnten wir es an ihrem Auftreten und Verhalten (Achtung, das ist lieb gemeint!) erkennen. Immer wieder putzig mitzuerleben und genauso sind auch unsere Stubentiger: anmutig und stolz, eigenständig und immer ein wenig eigenbrödlerisch.

Auf unserer nachfolgenden Katzenvermittlungsseite finden sie "Tiger" mit unterschiedlicher Herkunft, vielfältigem Charakter, verschiedenen Hintergrundgeschichten und jeder mit seiner ganz persönlichen Wunschliste an das zukünftige Heim, Herrchen, Frauchen und dem zwei- wie vierbeinigem "Anhang".

Je nachdem für welchen samtpfötigen Kandidaten Sie sich interessieren, sollten Sie wissen, dass nur die wenigsten Katzen aus einem behüteten, liebevollen Zuhause den Weg in unser Tierheim finden. Wer etwas anderes behauptet, erzählt schlichtweg ein Ammenmärchen! Denn auch die sogenannten "Privatabgaben" tragen ein schicksalbehaftetes Säcklein auf ihrem zarten Rücken, bestückt mit Zeitmangel, Platzmangel, Desinteresse, Tod, Vernachlässigung, gesundheitliche Defizite ihrer Menschen etc. Und keiner kann uns weiß machen, dass dies spurlos an einem Vierbeiner vorbei geht.

Selbstverständlich verkraftet jedes Tier, dass bei uns einzieht, die Veränderungen anders. Dem einen fällt es außerordentlich leicht und man könnte meinen, er hätte schon Jahre bei uns verbracht. Der andere hingegen hat über Tage und Wochen daran zu "knabbern", dass er sein vertrautes Heim und die Freizügigkeiten seines bisherigen Lebens aufgeben muss ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein.

Während die privat abgegebenen Katzen und Kater mitunter keine oder nur wenig Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung in den Tierheimalltag haben, ist es für die wild- und freilebenden sowie ausgesetzten Katzen oftmals weitaus problematischer sich in die neuen Lebensumstände zu begeben. Sie haben nämlich eine zusätzliche Hürde zu nehmen, bevor wir an ihre glückliche Weitervermittlung denken können die Überwindung der Krankheiten und ihre Begleiterscheinungen, die das rauhe Leben auf der Straße mit sich gebracht hat. Außerdem haben diese "getigerten Streuner" einen gesunden Respekt vor der menschlichen Hand und würden, wenn sie die Wahl hätten, lieber einen weiträumigen Bogen um uns machen, als sich dankbar helfen zu lassen. Das bedeutet für uns bei der Art der Behandlungsmethode äußerst kreativ und einfallsreich zu sein, um die armen Seelen nicht noch zusätzlich zu stressen.

Die Schwierigkeit mit unseren "Wildenfängen" liegt also nicht unbedingt im Erkennen und Behandeln ihrer Krankheiten. Die Medikamente schlagen mitunter bei ihnen sogar schneller an als bei "Tigern gehobener Herkunft". Das Problem gründet eher darin, dass sie durch das Strassenleben ein recht schwaches bzw. angeschlagenes Immunsystem haben. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig: schlechte Gene der Elterntiere, ein "kontaminierter" Lebensraum, Kontakt zu erkrankten Artgenossen, starker Befall von Parasiten, Futtermangel, verunreinigtes Trinkwasser, Revierkämpfe aufgrund von Platzmangel, Stress, Stress und Stress...

Bei ihnen ist es also wie bei uns Menschen, wenn die Abwehrkräfte nicht zu 100% funktionieren. Es schleichen sich gesundheitliche Mängel ein, die mitunter chronisch enden können und häufig ihren Ausdruck in tränenden Augen, wiederholtes Niesen, Anfälligkeiten für Erkältungen, Magen- und Darmprobleme (Durchfall) sowie Nierenerkrankungen finden.

Zugegeben, es ist ernüchternd sich vor Augen zu führen, mit welchen Schwierigkeiten unsere frei-, wildlebenden und ausgesetzten Samtpfoten von Geburt an zu kämpfen haben. Sich durchzuschlagen so gut es geht und das Schicksal anzunehmen, wie es kommt, liegt jedoch in ihrer Natur. Bei uns gelandet, folgen sie tapfer der gleichen Devise in den meisten Fällen erfolgreich!

Haben wir mit gemeinsamen Schritten die Hürde des Krankseins überwunden, heißt es für uns Tierheimmitarbeiter umgehend Menschen zu finden Einzelpersonen oder Familien die sich unserer Schützlinge annehmen möchten und verstanden haben, dass sie ein Tier mit ungenauer Vergangenheit und ungewisser Zukunft in ihr Herz lassen werden. Die zügige Vermittlung nach Genesung ist uns so wichtig, weil jeder weitere Tag, den ehemaligen Patienten im Tierheim aufgrund von Stress, mit einem Schlag rückgängig machen könnte. Auch die ersten vierzehn Tage im neuen Zuhause sind eine kritische Zeit, die die neuen Besiter und ihr "Adoptivchen" gemeinsam meistern müssen, bevor sie beruhigt aufatmen und behaupten können "Unser Mäuschen ist im neuen Leben angekommen und fühlt sich bei uns heimisch."

Abschließend ist zu sagen, egal für welche Katze oder welches Katerchen Sie sich aus unserem Tierheim interessieren, werden Sie von unseren Mitarbeitern NIE eine Garantie bekommen können, dass dieser Schützling vollkommen gesund ist und es für die nächsten Jahre auch bleibt. Diese Aussage wäre utopisch und weder wir, noch unsere Tierärzte, die jedes Tierheimtier vor der Vermittlung begutachtet haben, sind Wahrsager oder Hellseher. Wir vermitteln Lebewesen, die wie Sie und wir JEDERZEIT krank werden können sei es aufgrund von schlechten Genen, den normalen Alterserscheinungen oder Spätfolgen schlechter Lebensumstände in jungen Jahren dem sollten Sie sich spätestens vor der Unterzeichnung des Schutzvertrages bewusst sein!

Gehen Sie in diesem Sinne mit klarem Verstand an die Aufnahme eines Lebewesens. Denn es lohnt sich nicht, sich irgendwelchen Wunschvorstellungen hinzugeben, die ein Tier aus Fleisch und Blut niemals erfüllen kann. Letztendllich sollte eh das Herz entscheiden, für welches Fellchen es höher schlägt und "Ja...!" sagt. Denn nur mit innerer Überzeugung für ein Tierheimschützling hat dieses eine echte Chance ihre Liebe und Zuneigung von dem Einzug ins Zuhause bis zum Überqueren der Regenbogenbrücke zu bekommen unbeachtet welche Hürden Sie auf diesem Weg überwinden müssen, Sie würden es vorbehaltslos tun, weil dieses Wesen die Welt für Sie bedeutet!

Wir drücken ganz fest die Daumen und Pfötchen, dass Sie auf der Seite der Vermittlungskatzen genau so einen Schatz finden und mit ihm durch alle Höhen und Tiefen gehen möchten, so wie er es, ohne mit den Schnurrhaaren zu zucken, für Sie tun würde.


Katzen

Gina

Carla

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kater

Rambo

 

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