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Fünfter Eintrag - Opa Tui´s Bautagebuch

Hallo meine Lieben!

Es ist wieder einmal soweit! Wir haben es Montag Abend und das bedeutet für mich, Zeit die Baugeschehnisse der letzten Woche für euch näher zu beleuchten! Ihr sollt ja auch immer schön "Up to date" sein – wie die heutige Jugend zu sagen pflegt – hihi! Auf geht´s, meine Lieben, stürzen wir uns ins Getümmeln von "Opa Tui´s Bautagebuch" und dem – sage und schreibe – 5.ten Eintrag!!!

 

Montag, den 22.10.2018

Montag...uuuuh...Montag war kein guter Wochenstart! Der Vormittag - wettertechnisch eine absolute Katastrophe und es gab eigentlich keinen Grund aus seinem warmen, kuscheligen Körbchen aufzustehen. Gleich der erste Lichtstrahl wurde von ungemütlichem Sprühregen begleitet, der sich in seichten "Niesel-Piesel" verwandelte, um bald darauf in kräftigen Regen überzugehen. Irgendwie wollte es auch gar nicht richtig hell werden an diesem Morgen. Ich hatte wirklich grosses Mitleid mit meinen Bauarbeiterjungs! Doch sie bissen tapfer die Zähne zusammen! Im Laufe des Vormittags hat der Chef höchstpersönlich Baumaterial geliefert – jede Menge Wellblechplatten, für die Erneuerung bzw. den kompletten Neubau der Hundehüttendächer in den Freigehegen meiner vierbeinigen Freunde.

Ab dem Mittag wurden wir doch tatsächlich alle dafür belohnt, wettertechnisch durchgehalten zu haben! Das Fräulein "Klärchen Sonne" kam heraus, erhellte und wärmte mit ihren Strahlen die Gemüter und die Arbeiten gingen gleich viel besser von der Hand! Oooh, mir fällt gerade auf, ich habe bisher fast nur über das Wetter erzählt! Sicher wollt ihr auch wissen, WAS an diesem Montag alles arbeitstechnisch geschafft wurde, hihi... Denn das war wieder jede Menge!!! Um effektiv voran zu kommen, haben sich meine Jungs – wie in der Woche zuvor – in Grüppchen aufgeteilt. Einerseits wurde auf dem gesamten Gelände Bauschutt und Restmüll zusammen getragen, eingetütet und entsorgt. Andererseits gingen die Arbeiten auf der Vorder- und Hinterseite des Katzenhausdaches weiter. Bis zum ersten wohlverdienten Feierabend dieser neuen Woche konnte die vordere Dachgaube mit den restlichen Schieferplatten bestückt und der Dachbereich seitlich und unterhalb dieser Gaube mit Dachziegeln zu Ende eingedeckt werden. Die vordere Gaube erhielt ausserdem einen kleinen Regenrohrbogen, damit das Regenwasser schnurstracks über die Dachfläche in die "Hauptregenrinne" abfliessen kann. Ihr werdet es kaum glauben, aber damit waren die grösseren Arbeiten an der vorderen Dachhälfte ABGESCHLOSSEN!!! Wahnsinn, oder?! Die hintere Dachhälfte war im Gegenzug noch ein wenig aufzuarbeiten. Aber bis die Feierabendglocke leutete, war auch hier schon wieder ein gewaltiger Unterschied zum Morgen zu sehen. Bei der hinteren Gaube konnte circa ¾ der Fläche mit Schieferplatten verkleidet werden. Doch die meiste Zeit beanspruchte der Einbau der Schornsteinfegerfenster inklusive der metallernen Einstiegshilfen in Form von Treppenstufen. Insgesamt haben meine Jungs 2 von 3 Fenstern montieren können. Das war vielleicht eine knifflige Angelegenheit, kann ich euch sagen!

 

Dienstag, den 23.10.2018

An diesem Dienstag zeigte sich der Herbst wettertechnisch von all seinen Facetten. Es war windig bis stark böig, grau in grau und der Regen wechselte sich mit nur wenigen Regenpausen ab. Es viel mir ehrlich gesagt ein wenig schwer, bei diesen Wetterverhältnissen gute Schnappschüsse für euch zu schiessen, aber ich habe mich angestrengt, die wichtigsten Momente dennoch bildlich festzuhalten. Wie der Montag, begann auch dieser Dienstagmorgen mit fleissigen Aufräumarbeiten. Anschliessend erhielt unser Dach auf der vorderen Seite eine Tiefenreinigung inklusive Massage mittels "Wasserbad und Schrubber". Vor allem das Vordach und die Regenrinnen blitzten und blinkten nun wieder in schönem Antlitz. Nachdem die Reinigungsarbeiten abgeschlossen waren, ging es mit vereinten Kräften an der hinteren Dachhälfte weiter. Der wohl herzerwärmenste Moment an diesem Tag war um die Mittagszeit. Es goss gerade in Strömen als meine alten Ohren mir aus weiter Ferne ein Liedchen zu trugen. Ich rappelte mich aus meiner kuscheligen Hütte auf und schaute, ob ich mir das vielleicht nur einbildete. Aber nein!!! Gaaaaanz oben, wirklich ganz, gaaanz oben auf der Dachspitze sass einer meiner Jungs – in strömenden Regen – und trällerte lauthals ein Liedchen nach dem anderen, so als wolle er das miese Wetter "wegsingen" (hab sogar Bilder davon gemacht, hihi). Ich wusste zunächst gar nicht, ob ich mich über diese herrliche Gesangseinlage freuen, oder ihn mit traurigen Blicken mein Mitgefühl entgegen bringen sollte. Umso länger ich ihm zuhörte, merkte ich jedoch, dass er wirklich Spass bei seiner Arbeit hatte und kein Mitleid brauchte. Bei diesem melodischen Antrieb ging die Arbeit ruck zuck von der Hand. Man hörte es aus verschiedensten Richtungen hämmern, boren, sägen und fresen. Der First wurde weiter mit Ziegeln vervollständigt und auch das dritte und letzte Schornsteinfegerfenster inklusive Einstieg wurde unter melodischem Gesang an vorgesehener Stelle eingebaut. Somit waren nun alle drei Fenster komplett! Schön! Mein Pflegefrauchen hat mir an diesem Tag freudestrahlend berichtet, dass man nun endlich wieder einen beleuchteten Dachboden hat und dort oben nicht mehr im Dunkeln bzw. mit Taschenlampe umher irren muss. Das hat mich sehr für sie gefreut! Aber das war noch nicht alles, meine Lieben, denn auf der hinteren Dachhälfte hat sich auch noch einiges getan! Hier hat die Gaube ihr letztes Viertel an Schieferplatten erhalten, die Dachziegel um die Gaube herum wurden zu Ende eingedeckt und alle Regenrinnen, die bereits Tage zuvor montiert wurden, erhielten abschliessend ihre Fallrohre, damit das Regenwasser wieder dem Erdboden zugeführt werden kann. Tja... und damit war es geschafft! Ja!!!! Vielleicht habt ihr es schon beim Lesen gemerkt... Diese Arbeiten waren tatsächlich DIE LETZTEN ARBEITEN ÜBERHAUPT am gesamten Dach! FERTIG! DAS KATZENHAUSDACH IST AUSSEN FERTIG!!! HURRA!!!

 

Mittwoch, den 24.10.2018

"Wenn das Dach aussen fertig ist, was bleibt dann noch für Mittwoch zu tun?", fragt ihr euch sicher gerade. Seid beruhigt, es gab noch so viel zu erledigen, dass der gesamte Tag bis zum Feierabend ausgefüllt war. Die ersten Morgenstunden waren dafür eingeplant, den restlichen Schutt und Müll zusammen zu tragen und zu verladen. Das Material, das für den späteren Innenausbau gebraucht wird, wurde auf dem Dachboden sicher "eingelagert" und zu guter Letzt, blieb nur noch der Abbau und das Verladen des Baugeländers. Puuuh, ich kann euch sagen, da kam schon so etwas wie "Abschiedsstimmung" auf, obwohl die Arbeiten im Dachboden noch fortgeführt werden. Aber komisch war es schon meine lieb gewonnenen Jungs einpacken zu sehen... Jaaaa, alles hat irgendwann einmal ein Ende... muss ich mich wohl dran gewöhnen... Aber jetzt noch nicht ganz... zum Glück, hihi...!!! Bis zum Feierabend waren noch gut ¾ des Tages zu bewältigen. Nur mit was?! Ihr könnt euch doch sicher noch an die Lieferung der Wellblechplatten vom Montag erinnern! Ja??? Genau DIE galt es nun zu verbauen! Was für meine Jungs bedeutete, ab in die Freigehege zu meinen vierbeinigen Freunden! Naja... fast! Damit die Arbeiten reibungslos ausgeführt werden konnten und auch niemand – weder Mensch noch Tier – zu Schaden kommt, wurde natürlich immer das Freigehege, deren Dach erneuert wurde, von Tieren frei gemacht – ist doch klar! Bis zum Feierabend hatte dann JEDES Gehege ein niegel, nagel, neues Dach über den grossen Hütten – pünktlich zum Schlechtwetterbeginn – Perfektes Timing!!! Was für eine Freude!!!

Mit dieser tollen Nachricht sind wir nun auch am Ende des 5.ten Eintrages von "Opa Tui´s Bautagebuch" angekommen. Ja, ihr lest richtig! Mittwoch war der VORERST letzte Arbeitstag für meine Jungs im Tierheim Herzsprung! Die Innenarbeiten des Dachbodens im Katzenhaus werden sporadisch bei Schlechtwettereinbruch fortgesetzt – so ist zumindest der derzeitige Plan. Das bedeutet, dass ich euch zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht genau sagen kann, WANN wir uns "wiederlesen" werden. Es kann schon morgen sein, oder übermorgen... oder erst in ein, zwei Wochen. ABER – die gute Nachricht – WIR LESEN UNS WIEDER! Das ist doch ein kleiner Trost, nicht wahr?! Denn der Innenausbau des Dachbodens ist bestimmt genau so spannend, wie die Erneuerung des Daches! Deswegen möchte ich jetzt und heute auch gar keine "Abschiedsstimmung" aufkommen lassen. Sondern euch mit einem einfachen "Auf Wiederlesen" darauf einstimmen, dass wir ganz bald wieder von einander hören! Ich freue mich schon jetzt sehr darauf und sage: "Macht´s gut, bleibt schön gesund und bis zum nächsten Mal, wenn es heisst "Herzlich Willkommen zum 6.ten Eintrag von Opa Tui´s Bautagebuch"!

 


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