Endlich ist es soweit, Kama konnte befreit werden.

Wieviel Grausamkeit kann eigentlich ein Hundeherz ertragen ?! Wieviel Schlechtes muß in uns Menschen stecken, um einem Hund so etwas anzutun ?!

KAMA

Ein Hund, wie viele andere auch und doch mußte sie so viel Leid ertragen. Jahr für Jahr.

Sie kam als ganz normals glückliches Hundebaby auf die Welt und was passierte ?! Sie landete in einer Fabrik, ausgesucht für eine Wurfmaschine für Welpen. Sie kam an eine ganz ganz kurze Kette an einer Hundehütte, dort mußte sie leben und warten, bis sie alt genug war, um Hundebabys zu bekommen. Und so war es dann auch. Der 1. Wurf ! Ein Baby durfte sie behalten ( diese Baby war dafür gedacht, um auf das Fabrikgelände aufzupassen, wenn es älter ist ). Es mußte natürlich ein Rüde sein. Die restlichen Babys wurden ertränkt und so passierte es Jahr für Jahr. Kama blieb an der Kette, bekam ihre Babys, die dann ertränkt wurden, bis auf eines und vegetierte so vor sich hin. Sie bekam nie ein liebes Wort oder gar eine Streicheleinheit, dafür Prügel und Tritte ohne Ende. Eines ihrer geworfenen Babys war Barry. Er konnte Gott sei Dank gerettet werden, bevor er eingeschläfert wurde ( weil er zu gutmütig war und nicht auf Menschen losging, also ungeeignet für die Fabrik ). Barry wurde in ein polnisches Tierheim gebracht und so konnten wir Barry kennen lernen und nach Deutschland holen.

Dank dieser Person, die Barry gerettet hat und seiner Tochter, konnte endlich auch Kama gerettet werden, mit ihren letzten kleinen Baby ( die anderen wurden wie immer ertränkt, für sie kam jede Hilfe zu Spät ).

Welch ein Glück für diese Hündin und ihrem Baby, endlich Schluß mit Prügel, Kette, Tritte und Welpen.

Wir wurden gefragt, ob wir auch dieser Hündin, mit ihrem Baby, helfen würden. Es gab für uns keine Frage. Als Kama alle Impfungen, Chip hatte und das Baby alt genug war, holten wir beide nach Deutschland. Was sollen wir sagen. Wir sind über Kamas Zustand einfach nur traurig und schockiert. Sie liegt Tag für Tag in ihrem Körbchen und traut sich keinen Schritt zu bewegen.

Immer wenn wir auf sie zugehen, senkt sie sofort den Kopf, fängt das Zittern an und wartet auf die Prügel. Wenn wir in diese wunderschönen Augen schauen, sehen wir Qualen, Elend und Tod. Kama hat mit ihrem Leben abgeschlossen, aber wir geben nicht auf.

Dieser Hund muß wieder frischen Lebensmut gewinnen, sehen das es mehr gibt, als nur Prügel. Nämlich Liebe, Sonne, Spaziergänge, Freude und Geborgenheit. Sie wird alle Kraft bekommen, die sie braucht.

14.06.2007

Kama konnte endlich vor 8 Tagen kastriert werden (die Kastration wurde aus der Vereinkasse bezahlt). Das Mädchen hat die OP gut überstanden und das heißt für sie, Gott sei Dank, nie wieder Welpen !

Sie hat nun etwas Vertrauen gefaßt und man merkt, das ihr die Spaziergänge langsam gefallen. Auch ihr geduckter und gequälter Gang hat sich gebessert. Wir hoffen, das sie noch viel mehr Vertrauen in die Menschheit gewinnt.

Wir suchen nun ein liebevolles Zuhause, für diese tolle Hündin.

 

14.07.2007

Kama hat es endlich geschaft. Sie konnte heute in ihr neues Zuhause, zu einer ganz, ganz lieben Familie einziehen.

Wir wüschen der Familie Misdziol und Kama viel, viel Glück auf ihrem Lebensweg und wir werden sie weiter unterrichten, wie es Kama geht.

 

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